Nur sechs Wochen nach der Grundsteinlegung konnte bereits das Richtfest für das neue Horthaus am Familienzentrum Mirow gefeiert werden. Der schnelle Baufortschritt beeindruckte die Gäste und unterstreicht die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten.
Mit dem Neubau entstehen moderne Räumlichkeiten für insgesamt 76 Hortkinder. Das Projekt wird mit Fördermitteln in Höhe von 828.110 Euro aus dem „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ zum Infrastrukturausbau der Ganztagsbetreuung im Grundschulalter unterstützt. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Betreuungsangebote für Familien in der Region geleistet.
Zum Richtfest begrüßte das Familienzentrum Vertreter der Stadt Mirow, den Vorstand des Familienzentrums, Vertreter der ausführenden Baufirmen, der Wohnungsbaugesellschaft Mirow (Wobau), des Planungs- und Ingenieurbüros NSP sowie weitere Projektbeteiligte. Gemeinsam blickten sie auf die bisherigen Bauarbeiten zurück und würdigten die Leistungen aller Handwerker und Fachkräfte.
Besondere Gäste des Tages war die Familie Redeker. Als ehemalige Nachbarn und frühere Eigentümer des Grundstücks verbindet sie eine lange und enge Geschichte mit dem Familienzentrum Mirow e. V. Seit vielen Jahren unterstützen sie dessen Arbeit großzügig und engagiert. Als Zeichen des Dankes wurde ihnen im Rahmen des Richtfestes eine Gedenktafel an einem großen Findling enthüllt, die künftig am Eingang des Familienzentrums an ihre Verbundenheit erinnern wird.
Der erste Spatenstich für das Bauvorhaben erfolgte am 9. März 2026. Seitdem schreiten die Arbeiten zügig voran. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende Januar 2027 vorgesehen. Mit dem neuen Horthaus werden moderne und bedarfsgerechte Bedingungen für die Ganztagsbetreuung geschaffen und die Bildungs- und Betreuungslandschaft in Mirow nachhaltig gestärkt. Nach dem traditionellen Richtspruch und dem Dank an alle Beteiligten nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch über den weiteren Verlauf des Projekts. Die Vorfreude auf die Fertigstellung und die zukünftige Nutzung des Gebäudes war bei allen Beteiligten deutlich spürbar.

